Montag, Juli 17, 2006

nerven

na, aber selbstverständlich habe ich noch nichts getan! stattdessen sich nerven lassen von hausverwaltungen, versicherungen, banken, viren, aggressionen. immer schön sich nerven lassen. die ratschläge verurteilen, die wege beschimpfen, die eigenen beine verfluchen und sich wahnsinnig machen lassen von uneingelöstem und unaufgelöstem, immerhin dabei wissen, dass man ein idiot ist. weit auf die lange bank gesetzt sind alle nähen, auch die zum tod, glücklicherweise, weil das leben in der erprobten form ein wenig reizvolles unterfangen ist und sich zum abschuss anbietet. und so lächerlich, man wird es niemals tun, denn der tod ist so weit weg wie das leben. sehr romantisch heute, dieses geschreibe.